Ein Liebesgedicht

Jeder Tritt, herbstfarb’ne Blätter,
trägt rhythmisch vorwärts – und zurück.
Jeder Schritt gleicht einem Lassen,
Entgegnen für das Kommende.

Jeder Blick, blickt auf ein Neues,
schaut in ein Bild des Alten.
Jedes Geschick, für wahr genommen,
bringt Licht und Dunkelheit.

Jedes Da-Sein ist ein Leuchten,
Nichts erscheint als Schatten.
Betrachten wir’s als Ganzes,
dann ist Es das, wozu’s bestimmt:

Ich ist zum Leben hin – zum Du.

*

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